Am Dienstag, 4.11. und Mittwoch, 5.11. 2025 nahmen Schülerinnen und Schüler des KUFÖ an Workshops der heurigen „Salzburger Armutskonferenz“ teil. "Am Dienstag wurden wir im Haus Caritas Elisabeth von Frau Marlene Fuchs, Bildungs- und Projektreferentin der youngCaritas Salzburg und von Frau Stefanie Brucker, Einrichtungsleiterin des Hauses Elisabeth herzlich begrüßt und über den Tätigkeitsbereich informiert. In diesem Haus befinden sich 20 Winternotschlafstellen für Frauen als Ergänzung zu den 70 Notschlafstellen im Caritas Haus Franziskus. Das Tageszentrum bietet notleidenden Menschen Beratung, Verpflegung mit Frühstück und Mittagessen, einen Ruhebereich, Duschen und WCs. Es steht für jede und jeden offen.
Danach gingen wir in das Fahrradreparaturgeschäft „Carlavelorep“, welches jährlich 8 Personen beschäftigt, die am Arbeitsmarkt wieder Fuß fassen wollen. Am Bahnhofsplatz trafen wir Evelyne und Georg, die uns ihre ergreifende Lebensgeschichte erzählten. Sie sind heute ein Ehepaar, verkaufen die Salzburger Straßenzeitung „Apropos“ und führen ein geregeltes Leben. Eine Streetworkerin berichtete uns, dass sie mit ihrem Team in drei Schichten obdachlose Menschen betreut, indem sie ihnen z. B. heiße Getränke und Schlafsäcke bringen. Am Ende unseres Rundganges waren wir bei der Caritas-Stelle „Arselem – Ankommen“, die Roma und Romnja unterstützt, wenn sie in Salzburg ankommen. Aufgaben sind beispielsweise gemeinsame Behördenwege, die Arbeitsplatzsuche und durch Öffentlichkeitsarbeit Diskriminierung zu verhindern.
Zu Mittag halfen die Schüler/innen freundlich und engagiert bei der Essensausgabe im Caritas Haus Elisabeth mit.
Am Mittwoch, 5.11. nahmen wir am Workshop Fair:teilen von der Arbeiterkammer Salzburg teil. Durch einen interessanten Vortrag, Schätzspiele und Diskussionen wurden die Grenzen zwischen Arm und Reich beleuchtet und uns wurde wieder bewusst gemacht, was Armut bedeutet und welche Auswirkungen sie auf das einzelne Leben und auch gesellschaftspolitisch hat. Am Ende durften die Schüler/innen ihre Utopien für eine ideale Gesellschaft 2060 kreieren. Alle waren dabei sehr engagiert bei der Sache", so Obfrau und Professorin Michaela Sator.
KUFÖ bereichert das Schulleben enorm!63 HAK.HAS-Schüler:innen als Mitglieder beim KUFÖ
Der KUFÖ (Kulturförderungsverein der HAK.HAS Neumarkt) unter der Leitung von Obfrau Michaela Sator und unter der Mitwirkung der Professorinnen und Professoren Leonhard Helminger, Elisabeth Graf, Sandra Lutsch, Michael Schüller und Christine Wieneroiter konnte auch in diesem Schuljahr wieder eine beachtliche Zahl an Schülerinnen und Schülern der HAK.HAS Neumarkt für eine Vereinstätigkeit mit sozialem Engagement gewinnen. „Unsere erste soziale Aktivität in diesem Schuljahr ist die Teilnahme an Workshops der „Salzburger Armutskonferenz – Armut verstehen und Perspektiven schaffen“. Von 3. bis 7. November machen wir beim Soli:Walk mit, einem solidarischen Rundgang durch das Salzburger Bahnhofsviertel, bei dem wir Caritas-Einrichtungen und Projekte sehen werden, die Menschen in Not helfen. Wir werden bedürftige Menschen unterstützen, indem wir bei der Essensausgabe im Haus Elisabeth mithelfen“, so die engagierte KUFÖ-Obfrau Michaela Sator
Auch beim Workshop "Fair:teilen" von der AKyoung werden viele KUFÖs teilnehmen.
Nach den Herbstferien soll gemeinsam entschieden werden, für welche Spendenaktion sich der KUFÖ in diesem Schuljahr engagieren möchte. Auch ein Spendenlauf ist angedacht.
Töpferkurs in OberwangEin Handwerk erlernen...
Die 2DHK mit ihren Junior Company Betreuern Mag. Marianne Enzesberger und Mag. Walter Marek unternahmen am 15. Oktober 2025 am Nachmittag eine spannende Fahrt nach Oberwang bei Mondsee, um von einer Expertin das Töpferhandwerk zu erlernen und gleichzeitig eine Betriebsexkursion, die im 2. Jahrgang vorgesehen ist, zu absolvieren. Eva Lamentschwandtner mit ihrem Unternehmen „Töpfern und Keramik – „Evas Ton Atelier im Salzkammergut“ unterstützte in ihrem Atelier die Schüler:innen der 2DHK bei ihrem Vorhaben, im Rahmen einer Junior Company kreative und moderne Töpferware herzustellen. Jeder und jede durfte nach einer kurzen Einführung sein eigenes Produkt formen, zum Schluss gab es noch einen Einblick in die Farbgestaltung. Dabei kamen recht kuriose Dinge zustande: Brillenhalter aus Ton, eine Hut-Dipschale, Dipschalen in unterschiedlichen Ausführungen, ein Schmuckhalter, Vasen und Schalen für ganz unterschiedliche Verwendungszwecke und vieles mehr. All diese Prototypen warten jetzt auf den Brennvorgang, der kommende Woche bei mehr als 800 Grad erfolgen wird. Ob sich die 2 DHK schlussendlich für die Geschäftsidee „Töpfern“ entscheiden wird, soll danach entschieden werden. Frau Lametschwandtner danken wir ganz herzlich für ihre Bemühungen, 24 Schüler:innen in 2 Gruppen in ihrem Keller war selbst für sie als erfolgreiche Kursleiterin eine Herausforderung, die sie mit viel Geduld gemeistert hat.

















